Kolonialwagen

Offener oder gedeckter GW?  Zwitter
Heute würde man sagen:
Verkaufswagen
oder Caddy?

Großvater hatte ihn am Haken.
Vater holte ihm dort in seiner Jugend manche Karaffe Wein.
Der Urenkel baut ihn.
 

 

Zeichnung  Kolonialwagen


 

Die Technik des Fahrgestelles ist die gleiche
wie bei all den Vorgängern.

 

 

Zum Rohbau ist nicht mehr viel zu sagen,
fast alles ist wie bei den Wagen zuvor.

Die langen Seitenteile sind aus einem Stück.
Dachspanten müssen noch eingeklebt werden,
man braucht deren Klebeflächen um die dünnere Dachhaut
auf die gewölbte Form zwingen zu können.

Die Maserung des Holzes ist wieder von Hand eingeritzt
wie bei den Ostbahnwagen.

 

 

 

Etliche Frästeile werden nachträglich aufgeklebt
um nicht unnötig Material nur zu zerspanen.

Dazu zählen die U-Profile und  auch die L- Winkelprofile,
Schiebeführung, Tür-Rahmen,  Scharniere, Fensterrahmen, Verschlussriegel
und noch andere Kleinteile.

Die Achsaufhängungen mussten auch neu gezeichnet werden.

 

 

 

Hier wird der Spannbügel angeklebt.
Natürlich nicht so schräg wie hier abgebildet.




 

Vor dem Aufkleben des Daches
wird noch der Innenraum eingefärbt.

Jetzt fehlen nur noch die Achslager,
damit die Blenden des obigen Bildes
aufgeklebt werden können und etwas Bremsgestänge.