Hier das Foto einer DHG500,
fotografiert im Herner Spur1 Treff,
am 12. Mai 2023.
Das gewaltige Bauprojekt:
Umbau
älterer Märklin DHG500 Loks
in verschiedene Varianten der Henschel Stangenloks DH360.
Wenn man die Motorhauben entsprechend kürzt,
dann kann man eine der 3 möglichen DH360 Varianten bauen:
Blindwelle hinten
Blindwelle vorn
Blindwelle mittig, 2-achsig
Diese Märklin-Karosserie
ist die Basis für meine Umbauten
mit neuen selbst konstruierten,
3D-gedruckten Fahrwerken.
Dieses Foto entstand im Jahr 2010,
als ich mit der damaligen Anfängerpackung für nur 199€
in die Spur1 einstieg.
Nach nur 1h war mir klar,
wenn man die Karosse entsprechend kürzt,
dann wird daraus,
anderes Fahrwerk vorausgesetzt,
eine Henschel Stangenlok DH360.
Wenn man die Motorhaube kürzt,
dann kann man eine
der 3 möglichen
DH360 Varianten bauen.
Wer jetzt rechnen kann,
der ist klar im Vorteil.
 
 
Hier eine Foto-Montage,
wie das Lokgehäuse
verkürzt aussehen würde.
Wer gerechnet hat,
der sollte nun anfangen.
 
 
Jetzt gibt es kein Zurück mehr.
Nur 2 Tage nach dem Kauf
war die DHG500 zerlegt und zersägt
und seitdem eine Baustelle.
Man achte auf das Bild-Datum !!
Das wird sich nun ändern.
Neue Fahrwerke braucht das Land,
bzw. gleich drei neue Fahrwerke.
Dreimal abgesägt,
und immer noch zu kurz!
Drei verschiedene Fahrwerke !!!
Also drei Mal absägen,
drei Mal nicht vermessen,
drei Mal nicht versägen.
 
 
Man achte auf das Bild-Datum !!
und man errechne sich die Zeitspanne vom darüberen Bild.
Stolz darüber bin ich nicht.
Es gab eben viel anderes,
was auch gebaut werden wollte.
Die Säge hat noch viel zu tun.
Wenn ich mich nicht verzählt habe,
noch vier Mal.
Den allen wird das gleiche Schicksal ereilen.
Genug der Theorie. Nun werden endlich die neuen Fahrwerke konstruiert.
Die Säge ist beiseite gelegt, die Karosseriehälften sind verklebt und die Naht wird gespachtelt.
Unten muss etwas brachial Platz geschaffen werden.
Entwurf Speichenrad.
Allen Rädern ereilt das gleiche Schicksal.
Zeitsprung.
Das Fahrwerk ist durchkonstruiert.
Nur mal so, Detailarbeit.
Zeitsprung.
Blick auf das neue Fahrwerk,
auf dem Prüfstand stehend.
Die neue Seitenansicht
auf das "andere,"
neu konstruierte Fahrwerk
für die ehemalige DHG,
die nun HE360 heißt.
Eine andere Perspektive,
Blick von unten auf das neue Fahrwerk.
Eine Lok nach der anderen wird umgebaut.
Erstes Aufsetzen der Karosserieteilstücke.
Der Karosseriespalt
ist verspachtelt.
Herbert`s erste Karosserie
ist verklebt
und die Fugen sind gespachtelt.
Geländer aus Messing sind eingesetzt.
Aus der DHG wurde eine andere,
eine DH360 mit Blindwelle hinten.
Ein Dank an den Herbert in Berlin,
der sich dieser aufwändigen Aufgabe
für ein paar Freunde angenommen hat.
Es gibt dieses Fahrwerk
auch 2achsig, mit mittiger Blindwelle.
Natürlich hat die so entstandene Lok dann auch eine andere Bezeichnung,
nämlich V9 (der Hespertalbahn). Die gibt es auch von "modellgetriebe".